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Dr. Sexpert ist eine Diplom-Psychologin
aus Deutschland. Hier ist das Archiv ihrer Antworten
zu Herzschmerz, Lustfrust und Liebeswehwehchen. Du
findest hier kompetente Beratung zu Liebe, Sex, Beziehungen
sowie sexuellen Vorlieben, Praktiken und Problemen.
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Frage: Ich bin männlich und
32 Jahre jung. Ich wüßte gerne, wie lange
man einen Orgasmus herauszögern kann. Ich versuche
es mit regelmäßigem Training (kontrollierte
Onanie) und bin erst bei 25 Minuten. Was ist die längste
mögliche Zeitspanne?
R.K.
Antwort: Oh, da hast Du Dir ja etwas vorgenommen
... Wenn Du wirklich Rekorde brechen willst, dann mußt
Du schon mehrere Monate oder Jahre durchhalten. Die
Liebes- und Lebenslehren von Tao und Tantra propagieren
jedenfalls, sexuelle Erregung möglichst nicht
im Orgasmus zu entladen, sondern sie in andere Formen
der Energie umzuwandeln, etwa in verstärkte Liebesgefühle
für den Partner oder in spirituelle Erleuchtung.
Dies wird erreicht, indem beim Solo- oder Partnersex
bewußt auf Orgasmen verzichtet wird, man sich
also erregt, ohne zum Höhepunkt zu kommen.
Während wir in der westlichen Welt heute eher
davon ausgehen, daß sich ein Mangel an Orgasmen
gesundheitlich negativ auswirkt, wird in Tao und Tantra
eher der Energieverlust durch Orgasmen abgelehnt. Manche
Menschen, die mit Tao- oder Tantra-Techniken experimentieren,
berichten, daß sie lange orgasmusfreie Phasen
tatsächlich als Bereicherung erleben. Falls Du
Dich also in diese Richtung entwickeln willst, solltest
Du ein wenig Literatur über Tao und Tantra studieren.
Wichtig ist jedoch, daß es sich hierbei nicht
um einfache Patentrezepte handelt, sondern um Formen
der Lebenskunst, die man sich nur langsam und mit viel
Geduld aneignen kann. Wenn Du weniger ehrgeizige Pläne
hast, dann geht es für Dich einfach nur darum,
von 25 Minuten vielleicht auf 35 oder 45 zu steigern.
Die exakte Zeitspanne ist dabei absolut individuell,
sie kann bis zu ein, zwei oder mehr Stunden reichen.
Sie hängt von der Übung, der Tagesform, der
Masturbationstechnik usw. ab. Die Frage ist aber, ob
Du Dir mit allzu leistungsorientiertem Training wirklich
einen Gefallen tust. Sicherlich kann es nichts schaden,
als Mann den Zeitpunkt des Orgasmus kontrollieren und
hinausschieben zu können, aber eine Fixierung
auf diesen Aspekt kann sowohl Dir als auch Deinem Partner
oder Deiner Partnerin den Spaß verderben. Trainiere
also mit einer gewissen Lust und Lässigkeit und
sieh es nicht allzu verbissen. Viel Spaß! |
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Frage: Ich habe viel von weiblicher
Ejakulation gehört, aber ich weiß nicht,
ob das alles wahr ist. Besonders in lesbischen Beziehungen
klappt es angeblich oft. Ist das wahr, und was muß
man machen, um einer Frau einen solchen Orgasmus zu
verschaffen?
K.
Antwort: Multipler Orgasmus, G-Punkt und weibliche
Ejakulation - um diese Phänomene ranken sich wirklich
viele Märchen und Mythen. Gut also, daß
Du hier kritisch bist. Wissenschaftlich ist mittlerweile
belegt, daß alle Frauen einen G-Punkt haben.
Benannt nach dem Arzt Ernst Gräfenberg ist der
G-Punkt eigentlich eher eine G-Zone, ein empfindliches
Gebiet in der vorderen Scheidenwand, vergleichbar etwa
mit der Prostata beim Mann. Obwohl alle Frauen einen
G-Punkt haben, finden es nur manche erregend, wenn
ihr G-Punkt mit dem Finger, dem Penis oder dem Dildo
stimuliert wird. Andere erleben eine solche Stimulation
als neutral oder sogar als unangenehm. Das ist - wie
so vieles beim Sex - individuell ganz verschieden.
Individuell ist es auch, ob eine Frau multiple (also
mehrere direkt ineinander übergehende) Orgasmen
hat, und ob sie ejakuliert (also beim Orgasmus über
die Harnröhre eine milchige Flüssigkeit abspritzt).
Der Prozentsatz der Frauen, auf die das zutrifft, ist
unbekannt, aber es scheint eher eine Minderheit zu
sein. Wichtig ist es deshalb bei allem Interesse an
G-Punkt-Spielen keine allzu übertriebenen Erwartungen
zu haben. Viele Frauen sind schon froh, wenn wie überhaupt
netten Sex mit Orgasmus haben und fühlen sich
unter Leistungsdruck, wenn sie nun auch noch multiple
Orgasmen und Ejakulationen bieten sollen.
Zumal das eben auch gar nicht bei allen Frauen geht.
Falls Deine Partnerin gern in diese Richtung experimentiert,
dann versucht doch einmal, ob G-Punkt-Massage Spaß
macht. Führe mit dem Handteller nach oben einen
oder zwei Finger in ihre Vagina ein und taste an der
vorderen (zum Bauch gerichteten) Scheidenwand nach
einer etwa pfenniggroßen Stelle, die sich von
der Umgebung abhebt und durch Reibung anschwillt. Viele
Frauen haben bei der G-Punkt-Stimulation zunächst
das Gefühl, urinieren zu müssen. Bei manchen
geht dieses Uriniergefühl nach einiger Zeit in
Lustgefühle über und führt manchmal
auch zum Orgasmus mit Ejakulation. |
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Frage: Kurz zu meiner Person:
Ich bin ein 25jähriger Mann, der eine devote Ader
hat. Mein Anliegen ist, daß ich mich selbst einmal
fisten möchte, und ich wollte sie nun fragen,
was ich für Möglichkeiten habe, mich entsprechend
vorzudehnen. Mich würde dabei vor allem interessieren,
was es für Geräte dafür gibt, und wie
ich eine größtmögliche Dehnung erreichen
kann.
Mit Freundlichen Grüßen, Andreas
Antwort: "Fisting" ist eine Variante
analer Spiele. Der Begriff kommt aus dem Englischen
von Fist = Faust. Dennoch bedeutet Fisting nicht, daß
man sich (oder anderen) einfach die geballte Faust
in den Arsch schiebt. Der Schließmuskel ist sehr
schmerzempfindlich und ebenso wie das Rektum (also
das Ende des Darms) sehr leicht verletzbar. Ein langsames
und behutsames Vorgehen ist deswegen unbedingt notwendig.
Du beginnst am besten, in dem Du mal mit viel Gleitgel
vorsichtig einen Finger in den Anus schiebst. Dabei
kannst Du auch gleich Deine Gelenkigkeit testen. Insgesamt
könnte es nämlich zum Problem werden, wenn
Du Dich beim Selbst-Fisting verrenkst und verspannst.
Vielleicht findest Du ja doch willige Partner, die
Dir zu Hand gehen? Aber egal ob Partnersex oder Solosex,
die entscheidende Regel ist, daß man vorsichtig
vorgehen muß. Erst wenn die Penetration mit einem
Finger problemlos klappt, ist ein zweiter Finger hinzuzunehmen,
dann erst ein dritter und vierter. Dieses "Training"
solltest Du über mehrere Tage oder Wochen hinweg
fortsetzen, um Dich auf eine totale anale Entspannung
einzustellen, bequeme Positionen zu finden und die
Aktion auch wirklich zu genießen. Auch wenn Du
eine devote Ader hast und etwas "Selbstbestrafung"
oder "härtere Gangart" Dich vielleicht
anmacht: Mit analen oder rektalen Verletzungen ist
nicht zu spaßen. Sollten Blutungen auftreten,
so scheue Dich nicht, umgehend einen Arzt aufzusuchen.
Verletzungen des Schließmuskels (z.B. Risse)
können im Extremfall zu Inkontinenz führen.
Wenn anale Penetration mit Fingern gut klappt, kannst
Du auch Dildos und Vibratoren einsetzen, die es in
unterschiedlichen Größen im Handel gibt.
Steigere Dich auch hier langsam und benutze viel Gleitgel.
Mit viel Training, bei guter Entspannung und angenehmer
Position kann es Dir vielleicht gelingen, Deine ganze
Hand (gestreckt) in den Anus zu schieben. Aber setze
Dir keine unrealistischen Maßstäbe. Solltest
Du große Hände haben, so kann dieses Unterfangen
unmöglich sein. Achte auch darauf, nur Gegenstände
in den Anus einzuführen, die glatt und kantenlos
sind und ein breiteres Ende haben, so daß sie
nicht im Darm verschwinden. Genieße anale Penetration
ruhig auch dann, wenn nicht die ganze Hand hineingeht.
So kannst Du etwa Dein eigenes Dildotraining entwerfen
und konsequent absolvieren. |
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Frage: Was gibt es beim Sex für
Varianten? Ich kenne anal, oral, vaginal und zwischen
den Brüsten. Was kann man sonst noch so machen?
Karl
Antwort: Hallo Karl! Der Vollständigkeit
halber wäre in Deiner Aufzählung wohl noch
"manuell" zu nennen. Damit sind dann aber
tatsächlich schon alle fünf Möglichkeiten
komplett, wie man den Penis so intensiv stimulieren
kann, daß es zum Orgasmus kommt. Um nun etwas
mehr Abwechslung in die Sache zu bringen, kannst Du
probieren, öfter mal die Stellungen zu wechseln.
So bietet beispielsweise vaginale Penetration die vielfältigsten
Variationsmöglichkeiten: Es muß ja nicht
immer die "Missionarsstellung" sein, sondern
die Frau kann ja auch mal oben sein, oder man macht
es im Stehen oder von hinten. Manche entwickeln hier
auch eine Art sportlichen Ehrgeiz und probieren es,
die Stellungen mehrfach zu wechseln, ohne dabei den
Sex zu unterbrechen bzw. den Penis herauszuziehen.
Andere bleiben bei einer Stellung pro Nacht und denken
sich nur für das nächste Mal etwas anderes
aus. Das ist reine Geschmackssache. Und es hängt
auch von der körperlichen Verfassung ab, wieviel
Gelenkigkeit und Kondition man für einen heißen
"Stellungskrieg" mitbringt.
Eine andere Form der Abwechslung entsteht, wenn man
mal das Bett verläßt und Sex an unterschiedlichen
Orten hat. Sei es auf dem Küchentisch, im Keller
auf der Waschmaschine, in der Sauna oder im Wald. Gerade
die warme Jahreszeit bietet hier einige Möglichkeiten.
Manche mögen auch den besonderen Kitzel, wenn
sie Gefahr laufen, bei Sex außerhalb der eigenen
vier Wände vielleicht ertappt oder belauscht zu
werden. Andere genießen einfach die Einheit mit
der Natur, wenn sie draußen Sex haben.
Eine weitere Variationsmöglichkeit besteht darin,
durch Kleidung, Vokabular und Verhalten bewußt
ein kleines Rollenspiel zu veranstalten. Manche Ehepaare
verabreden sich z.B. in einer Kneipe und tun dann so,
als würden sie sich noch gar nicht kennen. Wenn
beide sich einig sind, kann man zu zweit diverse sexuelle
Phantasien und Klischees spielerisch ausleben, sei
es nun Hure und Freier, Chefin und Untergebener usw.
Bücher, Filme und Internet-Foren können neue
Anregungen liefern, vor allem aber hilft ein offener
Austausch mit der Partnerin oder dem Partner, um nicht
in einen Gewohnheitstrott zu verfallen, sondern immer
wieder Neues zu probieren. |
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Frage: Ich würde gerne mehr
Sex in der Wanne oder See usw. mit meiner Freundin
machen. Es ist leider etwas schwierig, weil sie nie
feucht genug ist. Hört sich im Wasser zwar völlig
lächerlich an, aber ich komme echt nicht richtig
rein! Gibt es dafür ein besonderes Gleitmittel
oder so was?
Sexy Wasserratte
Antwort: Euer Problem ist nicht ungewöhnlich:
Daß Wasser paradoxerweise die Haut austrocknet,
kennt man ja von den verschrumpelten Fingern nach dem
Baden. Es ist also eine gute Idee, für Sex im
Wasser Gleitgel zu verwenden, wobei Ihr die herkömmlichen
Produkte verwenden könnt. Um das Auftragen des
Gleitgels zu erleichtern, sollte das Eindringen über
der Wasseroberfläche stattfinden. Danach kann
man sich ja immer noch unter Wasser begeben. Abgesehen
davon, daß schmerzhafte Hauruck-Aktionen beim
Sex sowieso zu vermeiden sind, ist gerade beim Sex
in freien Gewässern zu beachten, daß es
dort von Bakterien nur so wimmelt. Ein sanftes Eindringen
mit Gleitgel ist also angesagt, um an den empfindlichen
Teilen keine Verletzungen zu riskieren. Auch solltet
Ihr für die notwendige Entspannung sorgen. Vielleicht
ist Deine Freundin etwas nervös oder verkrampft
bei entsprechenden Aktionen, etwa weil Eure Badewanne
zu klein ist oder am Baggersee andere Leute in der
Nähe sind. Dann überlegt Euch, wie und wo
Ihr Euch ungestört und komfortabel im Wasser tummeln
könnt. Viel Spaß! |
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Frage: Gibt es eigentlich so was,
wie einen G-Punkt beim Mann? Wo finde ich den?
Neugierig
Antwort: Manchmal wird die Prostata (Vorsteherdrüse)
als "G-Punkt" des Mannes bezeichnet, weil
ihre Stimulation sehr lustvoll sein kann. Die Prostata
produziert die Samenflüssigkeit, in der die von
den Hoden produzierten Samenzellen (Spermien) schwimmen.
Sie liegt unterhalb der Harnblase und umschließt
die Harnröhre am Ausgang der Blase. Das Abtasten
der Prostata gehört zur urologischen Untersuchung,
um krankhafte Prostata-Veränderungen festzustellen.
Diese vom Arzt mit dem Finger anal durchgeführte
Prostata-Untersuchung wird von Männern oft unangenehm
und peinlich empfunden. Dabei kann eine Prostata-Massage
mit dem Finger, Penis oder Dildo sehr lustvoll sein
und wird von schwulen ebenso wie von heterosexuellen
Männern genossen. Man erreicht die Prostata eines
Mannes sehr gut, wenn er sich nach vorne über
einen Tisch beugt oder wenn er kniet. Nachdem man mit
dem Zeigefinger vorsichtig eingedrungen ist, kann man
die Prostata an der bauchseitigen Darmwand spüren.
Sie ist etwa kastaniengroß, relativ fest und
hat eine Einbuchtung in der Mitte. Ein Mann mit langen
Armen und biegsamen Handgelenken kann manchmal seine
eigene Prostata mit dem Finger erreichen. Voraussetzung
für lustvolle Fingerspiele mit der Prostata sind
kurze Fingernägel, Einweghandschuhe und Gleitgel
(beides erhältlich in Apotheken oder Drogerien,
bei Latexallegie keine Latexhandschuhe verwenden).
Behutsames Vorgehen ist wichtig, um Darmverletzungen
zu vermeiden. |
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Frage: Ich bin seit einigen Monaten
mit meiner Freundin zusammen, und wir hatten auch schon
einmal Sex. Meine Freundin hatte zuvor schon mal Sex,
für mich war es damals das erste Mal. Jetzt will
sie aber Stellungen, die sie bei ihrem Ex hatte. Ich
möchte jetzt wissen, was es für Stellungen
gibt, und wie sie funktionieren, und was man dabei
beachten muß. Danke!
Unerfahren
Antwort: Also gut, Ihr seid beide eher Neulinge
in Sachen Sex. Da ist es eine gute Idee, es langsam
angehen zu lassen. Nehmt Euch ruhig Zeit, Euch sexuell
kennenzulernen. Es kann gut sein, daß es zwischen
Euch bislang sexuell noch nicht so optimal läuft.
Vielleicht fühlt Ihr Euch etwas befangen. Vielleicht
hast Du Angst, Dich falsch zu verhalten oder nicht
so gut im Bett zu sein wie der Ex Deiner Freundin.
Vielleicht kommt Deine Freundin nicht zum Höhepunkt.
All das ist für den Anfang ganz normal. Mit einem
"Stellungskrieg" werdet Ihr diese oder ähnliche
Probleme aber nicht lösen. Versucht zunächst,
Vertrauen aufzubauen und über das, was Ihr schon
zusammen im Bett gemacht habt, offen zu sprechen. Sowohl
über die schönen als auch über die frustrierenden
Aspekte. Anstatt ein Rätselraten zu veranstalten
oder in heimliche Konkurrenz mit ihrem Ex einzutreten,
könntest Du Deine Freundin in einer ruhigen und
kuscheligen Stunde ja direkt fragen, welche Stellung
sie gern hätte, und was sie sich sonst sexuell
noch wünscht.
Im Prinzip ist das mit den Stellungen ganz einfach:
Man sucht sich eine Position im Liegen, Sitzen, Knien
oder Stehen, die ein bequemes Eindringen ermöglicht
und am besten auch Bewegungsspielraum bietet. Grundstellungen
sind etwa die sogenannte "Missionars-Stellung"
(der Mann liegt auf der Frau), die Reiterstellung (die
Frau sitzt auf dem liegenden Mann), die Seitenlage
(Mann und Frau liegen einander zugewandt nebeneinander)
und die Position "von hinten" (der Mann kniet
hinter der knieenden Frau). Jede dieser Positionen
hat bestimmte Eigenheiten (z.B. ob man sich dabei anschauen
kann oder ob man die Hände frei hat) und kann
noch in sich variiert werden. Gängige Aufklärungsbücher
und Sexratgeber beschreiben diese und weitere Stellungen
auch mit Bildern. Bei adultshop.de gibt es z.B. "Sex
in den schärfsten Stellungen" und "Das
neue Kamasutra".
Neben diversen Stellungen für den Geschlechtsverkehr
solltet Ihr aber vielleicht andere sexuelle Spielarten
nicht vernachlässigen (z.B. zusammen masturbieren,
Euch gegenseitig streicheln und lecken usw.). Das wichtigste,
was beim Sex zu beachten ist: Daß sich alle Beteiligten
wohlfühlen. Und denkt auch daran, Kondome zu benutzen
oder anderweitig zu verhüten und Euch vor HIV
zu schützen. Viel Spaß! |
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Frage: Wie sicher ist Coitus Interuptus?
Wo liegt das Risiko prozentual im Vergleich zu Kondomen
oder Zäpfchen?
Gabriele
Antwort: Die Sicherheit von Verhütungsmethoden
wird mit dem so genannten Pearl-Index angegeben. Er
sagt aus, wie viele von 100 Frauen schwanger werden,
wenn sie ein Jahr lang die betreffende Verhütungsmethode
einsetzen. Die Antibaby-Pille hat (bei regelmäßiger
Einnahme) einen Pearl-Index von 1 und gilt als sehr
sicher. Kondome sind etwas unsicherer, kommen bei richtiger
Anwendung aber auf einen Pearl-Index von 3, d.h. 3%
der Frauen, die ein Jahr lang mit Kondomen verhüten,
werden schwanger. Chemische Methoden wie spermienabtötende
Zäpfchen, Cremes oder Salben sind sehr unsicher;
das Schwangerschafts-Risiko beträgt hier etwa
25%. Solche chemischen Mittel sind also nur in Ergänzung
mit einem Kondom zu verwenden und nicht allein.
Was nun Coitus Interruptus angeht, also das Herausziehen
des Penis aus der Scheide vor dem Samenerguß,
so wird das Schwangerschafts-Risiko auf 20-40% beziffert.
Das sogenannte "Aufpassen" geht also sehr
oft schief. Das Risiko dieser Methode ist deshalb so
hoch, weil es immer wieder vorkommt, daß der
Mann sich eben doch nicht 100%ig kontrollieren kann
oder will und den Penis dann nicht rechzeitig herauszieht.
Ein weiteres Problem besteht darin, daß bereits
vor dem eigentlichen Samenerguß Spermien in kleinen
Mengen aus dem Penis austreten. Und eine einzige Samenzelle
genügt ja schon für die Befruchtung. Auch
bei rechtzeitiger Unterbrechung des Geschlechtsverkehrs
kannst Du also schwanger werden.
Von den drei Methoden, nach denen Du gefragt hast,
sind Kondome im großem Abstand am sichersten.
Zudem haben sie den Vorteil, daß sie nicht nur
Schwangerschaften verhüten, sondern auch vor sexuell
übertragbaren Krankheiten schützen. |
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bei Dr.
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