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Dr. Sexpert ist eine Diplom-Psychologin
aus Deutschland. Hier ist das Archiv ihrer Antworten
zu Herzschmerz, Lustfrust und Liebeswehwehchen. Du
findest hier kompetente Beratung zu Liebe, Sex, Beziehungen
sowie sexuellen Vorlieben, Praktiken und Problemen.
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Frage: Wir lesen Ihre Tips im
Internet mit großem Interesse. Da meine Frau
und auch ich sehr große Klistierfans sind, haben
wir die Tips, die sie Werner gegeben haben, aufmerksam
gelesen. Wir hätten da aber auch ein paar Fragen
zu. Haben Sie schon mal versucht ein Klistier oder
einen 1-Liter-Einlauf 10 bis 20 Minuten oder gar eine
Stunde zu halten? Wir halten dies für unmöglich,
da der Druck im Darm nach 5 bis allerhöchstens
10 Minuten so groß wird, daß man sich danach
entleeren muß. Oder gibt es eine gewisse Technik,
die wir nicht kennen?
Auch haben wir in Büchern von verschiedenen Rezepten
wie Milch, Honig, Bohnenkraut, Rosen, Rosmarin, Majoran,
Kamille und sogar Rotweinklistieren gelesen. Sie aber
raten von solchen Experimenten wegen Infektionen oder
gar Vergiftungserscheinungen ab. Für weitere Informationen
wären wir sehr dankbar.
Vielen Dank, Willi und Anke
Antwort: Hallo Anke und Willi! Generell sollte
Sex ja vor allem Spaß machen und nicht in Leistungssport
ausarten. Und gerade bei Klistierspielen sollte man
auf die Signale des Körpers achten und nichts
übertreiben. Es gibt immer wieder Menschen, die
durch ihre Konstitution und eifriges Training "Rekorde"
erreichen und etwa 1 Liter Einlauf 30 Minuten halten,
aber man muß ihnen nicht unbedingt nacheifern.
Wenn man einen Einlauf in Körpertemperatur sehr
langsam einfüllt, dabei auf der linke Seite liegt
und das obere Bein anwinkelt, kann man durch die so
erreichte Entspannung die Haltezeiten verlängern,
ohne daß es zu Krämpfen oder anderen unangenehmen
Nebenwirkungen kommt.
Spezialisten schaffen Haltezeiten bis zu einer Stunde.
Auch von Mengen bis zu vier Litern wird berichtet (allerdings
bei wesentlich kürzeren Haltezeiten). Aber da
erreicht man das obere Limit des physiologisch Machbaren,
was in der Regel mehr Risiko als Fun beinhaltet. Für
den Hausgebrauch gilt: Der Spaß sollte im Vordergrund
stehen und Steigerungen sollten Schritt für Schritt
nur sehr langsam ausprobiert werden. Limits sind zu
akzeptieren und nicht mit Gewalt zu überwinden.
Was nun die Flüssigkeit betrifft, so ist Wasser
mit etwas Kochsalz ideal. Milch, Joghurt, Honig und
andere Lebensmittel, die Zucker enthalten, können
Pilze in den Darm hineintragen, die schlimmstenfalls
auch auf die Vagina übersiedeln. Es kann Monate
dauern, bis eine solche juckende Pilzinfektion überwunden
ist. Das ist also wirklich keine gute Idee. Kräutertees
(z.B. Kamillentee) sind da schon eher bekömmlich,
allerdings sollten sie nicht zu heiß sein. Außerdem
sollte man sie keinem Allergiker verabreichen. Alkoholeinläufe
sind sehr umstritten, da über den Darm der Alkohol
quasi ungefiltert ins Blut gelangt. Ein Glas Wein anal
aufgenommen, entspricht etwa dem Trinken von anderthalb
Flaschen Wein binnen weniger Minuten. Hier kann man
also schnell eine Alkoholvergiftung bekommen. Wer unbedingt
Alkohol im Einlauf braucht, sollte den Rotwein mit
mindestens 4mal so viel Wasser mischen. Im "Eifer
des Gefechts" kann es schnell passieren, daß
man bei solchen Experimenten zu leichtsinnig wird.
Falls Ihr also wirklich in diese Richtung experimentieren
wollt, solltet Ihr Euch im Vorfeld gründlich informieren
und stets ganz langsam vorgehen. |
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Frage: Ich frage mich oft, ob
mein Mann auf dezente anale Stimulation stehen würde.
Nichts großartiges, aber vielleicht ein wenig
mit dem Finger und so. Er hat es nie vorgeschlagen,
aber ich weiß, daß viele Männer es
mögen. Ich finde die Vorstellung nur leider selbst
eklig. Er ist schon anal in mich eingedrungen, was
okay war, aber ich selbst stehe gar nicht auf die Vorstellung
seines Anus'. Ich könnte es mir aber mit Handschuh
oder so vorstellen. Was gibt es da für Möglichkeiten,
haben Sie da vielleicht ein paar Vorschläge?
Cora
Antwort: Hallo Cora. Den Zwiespalt, den Du beschreibst,
kennen viele Menschen: Einerseits versprechen anale
Spiele eine besondere Art von Erregung und Befriedigung
- andererseits ist die Annäherung an den Analbereich
aber doch mit einigen Hemmschwellen und Ekelgefühlen
behaftet. Letztlich muß jeder Mensch und jedes
Paar individuell entscheiden, ob das Interesse oder
die Abneigung stärker ausgeprägt sind.
Um das zu klären ist es günstig, sich im
wahrsten Sinne des Wortes behutsam vorzutasten. Damit
Hygiene-Bedenken ausgeschaltet sind, solltet Ihr anale
Spiele nur dann anfangen, wenn Ihr Euch vorher geduscht
oder gebadet habt. Zudem ist es günstig, einen
Zeitpunkt zu wählen, an dem der Darm entleert
ist und keine Verdauungsbeschwerden vorliegen. Hier
ist also auf die jeweilige Tagesform Rücksicht
zu nehmen. Überrumpelungs-Versuche sind nicht
angesagt - Du solltest schon im Vorfeld mit Deinem
Mann besprechen, wie er dazu steht, von Dir anal stimuliert
zu werden. Vielleicht hat er grundsätzlich etwas
dagegen, dann ist das Thema sowieso vom Tisch. Vielleicht
ist er aber auch interessiert. Oder er ist zu Unrecht
besorgt, anales Interesse von seiner Seite könnte
seine Männlichkeit oder Heterosexualität
ankratzen. Dann mußt Du ihm verdeutlichen, daß
er in Deinen Augen nicht plötzlich "schwul"
wird, bloß weil Du ihn anal massierst oder penetrierst.
Falls er also bereit dazu ist, könntest Du eine
rein äußerliche Analmassage in Euer Liebesspiel
einbauen. In der Missionarstellung z.B. hast Du guten
Zugriff auf seinen Analbereich. Falls es auch zur Penetration
kommen soll, sind Latex-Handschuhe wirklich eine gute
Idee. (Achte auch darauf, daß Deine Fingernägel
nicht zu lang sind, sonst besteht Verletzungsgefahr.).
Aber Du kannst auch einen Analdildo einsetzen, wenn
Du Dir selbst "die Finger nicht schmutzig machen
willst". Dabei ist in der Praxis ohnehin nicht
mit allzu großem "Schmutz" zu rechnen.
Während sich Analmassage gut mit Geschlechtsverkehr
kombinieren läßt, solltest Du (insbesondere
am Anfang) anale Penetrationsversuche vielleicht lieber
so anlegen, daß Ihr Euch beide völlig auf
diese Aktion konzentrieren könnt und erstmal nicht
abgelenkt seid. Viel Spaß! |
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Frage: Mein Mann und ich machen
gerne Analverkehr. Generell klappt das alles ganz gut,
aber ich wüßte gerne, ob es einen Vorteil
gibt, wenn man Anal-Gleitmittel benutzt. Was ist der
Unterschied, und ist es wirklich besser?
Vielen Dank, Ihre Carmen
Antwort: Hallo Carmen! Viele Männer und
Frauen stehen Analsex skeptisch gegenüber, unter
anderem, weil sie Angst vor Schmerzen haben. Tatsächlich
muß man ja beim Analsex sehr sanft vorgehen,
damit es nicht zu Verletzungen kommt. Gleitgel ist
dabei eine gute Hilfe, um alles geschmeidig zu halten.
Im Unterschied zur Vagina produziert der Darm selbst
keine Gleitflüssigkeit, so daß man eben
künstlich nachhilft. Abgesehen von dem rein körperlichen
Effekt kann die Verwendung von Gleitgel auch psychologisch
beruhigend wirken und die Angst vor Analsex abbauen.
Man muß sich gut entspannen und langsam vorgehen.
Wenn keine Kondome notwendig sind, liefert der Penis
bereits vor der Ejakulation seine Lusttropfen als natürliches
Gleitgel mit. Falls aufgrund eines HIV-Risikos Kondome
notwendig sind, so können feucht beschichtete
Kondome (am besten spezielle Analkondome) für
Gleitfähigkeit sorgen.
Ob Dir und Euch Analsex mit zusätzlichem Gleitgel
mehr Spaß macht, solltet Ihr einfach ausprobieren.
Günstig ist ein Anal-Gleitmittel, daß nicht
stark parfümiert ist (sonst kann es zu Allergien
und Reizungen kommen). Empfehlenswert ist es außerdem,
darauf zu achten, daß das Gel nicht allzu dünnflüssig
ausfällt (sonst muß man ständig neues
auftragen). Manche Menschen mögen es, beim Sex
mit allen verfügbaren Körpersäften und
zudem noch mit Gleitgel und Körperöl "herumzusauen",
andere finden ein Zuviel als Flüssigkeit und Glitschigkeit
eher nicht so anmachend. Das ist wirklich reine Geschmackssache.
Viel Spaß beim Ausprobieren. |
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Frage: Meine Partnerin und ich
möchten gerne mal etwas neues ausprobieren! Wir
sind zu dem Schluß gekommen, daß wir es
mal mit "Analsex" probieren wollen. Wir haben
aber gar keine Ahnung "Was?-Wie?-Wo?" zu
beachten ist. Ich hoffe, Sie können uns da etwas
weiterhelfen.
Vielen Dank!
Gruß, Majo
Antwort: Hallo Majo. Zum Glück ist Analsex
auch für "Einsteiger" nicht allzu kompliziert.
Ihr solltet Euch zunächst einmal langsam der Analerotik
nähern: Für zarte Behandlung mit dem Finger
und der Zunge sind der Anus und das umliegende Gebiet
sehr empfänglich. Allerdings sollte man darauf
achten, in der richtigen seelischen und körperlichen
Verfassung zu sein, bei Durchfall, Blähungen oder
Verstopfung ist Analsex eher nicht so angesagt. Ansonsten
reicht es in punkto Hygiene völlig, wenn man sich
vorher duscht oder badet. Da der Analbereich ein Tabubereich
ist, muß man anfangs manchmal ein paar Hemmungen,
Ekel- oder Schamschwellen überwinden. Macht Euch
klar, daß die Welt nicht untergeht, falls mal
ein Krümelchen Kot zutage tritt. Beim Eindringen
in den Anus solltest Du auf jeden Fall mit einem Finger
oder einem kleinen Analdildo beginnen und viel Gleitgel
verwenden. Nie gegen den Widerstand drücken, sondern
immer warten, bis sich der Ringmuskel von selbst entspannt,
andernfalls kann es höllisch wehtun.
Wichtig ist bei analer Penetration grundsätzlich
eine gute Kommunikation, d.h. Deine Freundin sollte
Dir immer genau sagen, ob alles okay geht und Du solltest
ganz besonders gut auf ihre Reaktionen achten. Was
Positionen angeht, so klappt es auf dem Bauch liegend
(am besten mit Kissen unter dem Becken), kniend und
stehend vornübergebeugt. Wichtig ist es, eine
Stellung zu wählen, in der Deine Freundin sich
gut entspannen kann. Kniend oder stehend hat den Vorteil,
daß Deine oder ihre Hand gleichzeitig ihren Kitzler
stimulieren kann. Darmbakterien sollten nicht in die
Vagina gelangen, also Finger, Penis, Dildo usw. immer
erst gründlich waschen und nie direkt vom Anus
in die Vagina wechseln.
Das HIV-Übertragungsrisiko ist bei Analsex leider
sehr groß. Normale Kondome können beim Analsex
reißen, also lieber spezielle Analkondome und
eben viel Gleitgel verwenden. Bedenkt auch, daß
Analsex wie jede andere sexuelle Spielart Geschmachssache
ist. Vielleicht findet Ihr es toll, vielleicht ist
es für Euch auch nicht so der Hit. Falls sich
in der Praxis herausstellt, daß es Deiner Freundin
doch keinen Spaß macht oder gar trotz aller Vorsicht
ständig Schmerzen auftreten, dann denkt Euch lieber
was anderes aus. |
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Frage: Ich möchte wissen,
ob häufige Klistiere oder Einläufe gefährlich
für die Gesundheit sind, und kann man bedenkenlos
Ballondüsen tief in den Darm schieben, ohne Schleimhäute
oder Prostata zu gefährden?
Werner
Antwort: Hallo Werner! Achte bei allem, was
Du Dir in den Darm schiebst darauf, daß es keine
scharfen Ecken und Kanten hat. Ein kaputtes Darmrohr
sollte also bespielsweise nicht mehr zum Einsatz kommen.
Ansonsten gilt bei allen analen Spielen: Sehr langsam
ein- und vordringen und viel Gleitgel verwenden, das
Wasser dann langsam einfüllen. Nichts übertreiben!
Die Schleimhaut im Rektum ist weder schmerz- noch temperaturempfindlich,
so daß man sich übel verletzen kann, ohne
es gleich zu bemerken. Vorteilhaft ist ein Gleitgel,
daß nicht allzu wässrig, sondern eher etwas
zähflüssig ist, sonst muß man dauernd
nachschmieren. Wichtig ist es auch, auf die Wassertemperatur
zu achten: Das zum Einlauf verwendete Wasser sollte
lauwarm bzw. körperwarm sein. Zu heißes
Wasser kann Verbrennungen verursachen und zu kaltes
Wasser erzeugt schmerzhafte Krämpfe.
Achte bei Einlauf-Spielen generell auf Warnsignale
wie Krämpfe, Übelkeit oder Schwindel. Überfordere
Dich nicht, sondern gehe vorsichtig und umsichtig vor.
Einen halben Liter Wasser kann man im allgemeinen gut
verkraften, bei zwei Litern liegt die Obergrenze. Die
Belastung hängt natürlich auch davon ab,
wie lange man den Einlauf hält. 10-20 Minuten
sind für den Anfang realistisch, dann kann man
auch bis auf eine Stunde steigern. Zu beachten ist,
daß bei häufigen und langen Wasser-Einläufen
dem Körper Salz entzogen wird. Man sollte dann
etwas Salz in den Einlauf geben (9g pro 1 Liter Wasser
ergibt eine isotonische Kochsalzlösung). Von Experimenten
mit anderen Flüssigkeiten ist abzuraten, da man
sich leicht Infektionen oder auch Vergiftungen holen
kann. Sollte trotz aller Vorsicht bei Einlauf-Spielen
doch etwas schiefgehen, dann ist nur zu empfehlen,
rasch einen Urologen aufzusuchen und die Sache nicht
aus falscher Scham zu verschleppen. Aber soweit muß
es ja nicht kommen. Also weiterhin viel Spaß! |
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Frage: Ich bin 22 Jahre jung und
bin heterosexuell, also nicht schwul.
Meine Frage an Sie ist folgende: Ich habe schon viele
Male versucht, mich anal zu stimulieren und habe es
bisher nie geschafft, irgendwelche Reize wahrzunehmen.
Ich habe verschiedene Gerätschaften ausprobiert
und nie etwas gespürt, außer die Gerätschaft
in meinem Popo (z.B. Anfangsstück eines Besens
mit einem Kondom geschützt wegen der Verletzungen,
mit einem Durchmesser von ca. 3 cm). Wie kann ich es
schaffen, anal einen Orgasmus zu erlangen?
Mit freundlichem Gruß,
Michael
Antwort: Hallo Michael! Bei allen Männern
und Frauen ist der Anus sehr reizempfindlich - das
ist anatomisch bedingt und hat mit der sexuellen Orientierung
überhaupt nichts zu tun. Es ist eher eine Frage
der sexuellen Vorerfahrung und persönlichen Vorliebe,
ob man anale Spiele in das eigene Sexleben einbauen
möchte oder nicht. Auf jeden Fall kann es nichts
schaden, neugierig und experimentierfreudig zu sein.
Gerade wenn Du beim Solosex - also für Dich allein
- Neues ausprobierst, hast Du ja völlig freie
Hand. Wichtig ist nur, daß Du Dich dabei nicht
durch unüberlegte Aktionen verletzt. Ich würde
deswegen davon abraten, unhandliche Haushaltsgegenstände
zweckentfremdet einzusetzen. Es gibt spezielle Analdildos
(auch "Butt Plugs" genannt), die aus angenehm
flexiblem Material gefertigt werden und in verschiedenen,
anatomisch angepassten Formen vorliegen. Typischerweise
haben Analdildos ein verbreitertes Ende, was verhindert,
daß sie im Darm verschwinden. Du kannst aber
für zusätzlichen Kitzel auch auf einen Analvibrator
oder auf Analkugeln zurückgreifen - das sind ganz
normale Sextoys, die für Heteros und Homos und
für Frauen und Männer gleichermaßen
gut geeignet sind. In jedem Fall solltest Du das Spielzeug
sauber halten, stets viel Gleitgel verwenden und behutsam
vorgehen.
Hektik ist bei Analerotik nicht angesagt, denn der
Schließmuskel braucht seine Zeit, um sich zu
entspannen. Manche Leute mögen es, vorher einen
Einlauf zu machen oder zumindest heiß zu baden,
um die Entspannung vorzubereiten. Ob Du allein durch
anale Penetration zum Orgasmus kommen kannst, ist fraglich.
Bei manchen Männern und Frauen klappt es, andere
brauchen aber zusätzlich genitale Stimulation.
Probiere unterschiedliche Penetrationswinkel, Positionen
und Bewegungsrhytmen aus, um Deine Prostata gut zu
stimulieren. Du kannst dabei auch gleichzeitig wie
gewohnt masturbieren. Aber sei bei alledem nicht zu
verkrampft und leistungsorientiert. Zu einer geschickten
körperlichen Stimulation gehören immer auch
die richtigen Bilder im Kopf und das entsprechende
Feeling, um zum Höhepunkt kommen. Laß Deiner
Phantasie freien Lauf und nutze vielleicht auch entsprechende
Fotos, Texte oder Filme, um Dich in Stimmung zu bringen.
Viel Spaß! |
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Frage: Meine Frage lautet dahingehend,
daß ich gerne Analverkehr haben möchte.
Ich habe nun gehört, daß man vorher ein
paar Vorbereitungen treffen muß. Es war die Rede
von Darmspülungen etc. Mir erscheint es auch durchaus
sinnvoll, hygienische Maßnahmen zu treffen. Nur
welche, mit welchen Mitteln und wie funktioniert das
...? Auch würde ich gerne erfahren, wie das für
meine Partnerin am besten und lustvollsten ist. Ich
hoffe, Sie können mir helfen ... vielen Dank.
Gruß,
Andi
Antwort: Die wichtigsten Vorkehrungen für
Analsex bestehen darin, daß man sich Zeit läßt
und sehr entspannt ist, viel miteinander kommuniziert
und sehr behutsam vorgeht, daß man sehr viel
Gleitgel verwendet und - sofern notwendig - sich auch
vor einer HIV-Infektion schützt. Was Hygiene betrifft,
so reicht gründliches Duschen oder Baden vollkommen
aus. Die empfangende Seite wird sich auch nur dann
aufnahmebereit fühlen, wenn der Darm einigermaßen
entleert ist und nicht gerade Verstopfung vorliegt.
Darmspülungen sind im Prinzip nicht nötig.
Es ist Geschmackssache, ob man sich vorher eine Spülung
oder einen Einlauf machen will. Manche schätzen
dieses zusätzliche Reinigungsritual, andere lieben
einfach das Gefühl von Wasserdruck in sich, manche
spielen gemeinsam mit der Analdusche, wieder andere
wollen sich nicht zu lange bei Vorkehrungen aufhalten
und lieber gleich zur Sache kommen.
Die Möglichkeit, daß beim Analsex ein wenig
Kot am Finger, am Dildo oder am Penis hängenbleibt,
besteht immer - da kann man noch so viel spülen.
Wichtig ist es deswegen, daß Analsex in vertrauensvoller
Atmosphäre stattfindet und alle Beteiligten mit
den natürlichen Vorgängen vertraut sind,
ohne daß übermäßige Schamgefühle
oder Ängste aufkommen. An einem Krümelchen
Kot ist noch niemand gestorben. Kein Grund also, sich
davon anale Freuden vermiesen zu lassen. Wie es für
Deine Partnerin am lustvollsten ist (und ob sie überhaupt
auf Analsex steht), kannst Du nur von ihr selbst erfahren.
Vor und während des Analsex ist viel Kommunikation
wichtig, um sich genau aufeinander einzustimmen, denn
der Anus ist sehr schmerzempfindlich und ein zu schnelles
oder zu heftiges "Vorpreschen" tut halt arg
weh. Sehr schön wird es von der passiven Seite
meist empfunden, wenn anale Spiele sanft mit der Zunge
und/oder dem Finger eingeleitet werden oder sich auch
darauf beschränken. Es lohnt auch, sich auf eine
individuell bequem empfundene Stellung im Liegen, Knien
oder Stehen zu einigen. Durch lustvolle Gespräche,
vielleicht auch Filme und Bücher könnt Ihr
Euch gemeinsam einstimmen und Euch über Eure Vorstellungen
austauschen. Viel Spaß! |
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Frage: Ich mache es kurz: Meine
Freundin steht sehr auf Analverkehr (ich natürlich
auch), doch nach jedem Mal beklagt sie sich über
Schmerzen im Analbereich. Wir verwenden Gleitcreme.
Nun meine Frage: Kann man da noch was anderes machen?
Dehnübungen oder so was?
Analfans
Antwort: Hier ein paar Vorschläge für
Euch, damit Ihr anale Freuden ohne Reue genießen
könnt: Achtet darauf, wirklich genügend Gleitmittel
zu verwenden. Motto: viel hilft viel. Wechselt mal
das Gleitmittel. Vielleicht enthält die von Euch
verwendete Gleitcreme Inhaltsstoffe, auf die Deine
Freundin allergisch reagiert. Dasselbe gilt für
Kondome und deren Beschichtung, falls Ihr Gummis verwendet.
Ein weiterer Ansatzpunkt sind die von Dir angesprochenen
Dehnübungen: Sorge dafür, daß der Anus
Deiner Freundin vor dem ersten Eindringen mit dem Penis
wirklich vollständig entspannt ist. Du kannst
Deine Freundin anal lecken, sie mit dem Finger und/oder
einem kleinen Analdildo stimulieren und so auf die
Penetration vorbereiten. Wichtig ist es auch, bei der
Penetration sehr behutsam vorzugehen. Also nicht versuchen,
gegen den Widerstand einzudringen, sondern immer warten,
bis der Ringmuskel sich von selbst öffnet. Auch
beim Stoßen sollte man dann erstmal Vorsicht
walten lassen. Kleinste Verletzungen im Gewebe, die
man im Eifer des Gefechts gar nicht bemerkt, machen
sich bei allzu wildem vorgehen sonst eben hinterher
bemerkbar. Um ganz sicher zu gehen, könntet Ihr
die hier vorgeschlagenen Tips auch nacheinander ausprobieren,
also in Stufe eins etwa probieren, ob ihr es schmerzlos
hinbekommt, wenn Du sie mit dem Finger oder einem kleinen
Analdildo nimmst. Danach dann Größe, Dauer
und Heftigkeit bei der analen Penetration langsam steigern.
Viel Spaß! |
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Frage: Ist es eigentlich gefährlich,
jemanden anal zu lecken? Da sind doch alle möglichen
Bakterien usw. Kann man da nicht ganz schwer krank
werden?
Neugierig
Antwort: Als Teil des Verdauungstraktes sind
Anus und Darm stark tabuisiert. Mit Mund und Zunge
in diese Bereiche vorzudringen, das verbinden viele
Menschen eher mit Scham und Ekel als mit Lust und Geilheit.
Sicher ist Arschlecken (auch "Rimming" genannt)
nichts für alle Geschmäcker. Aber Kenner
können dieser Form von Körperkontakt viel
abgewinnen. Der Anus ist sehr empfindlich und lustempfänglich.
Zärtliches oder auch festeres Lecken und Saugen
fühlt man an kaum einer Körperstelle so intensiv.
Hinzu kommt das besondere Gefühl von Verbundenheit,
das mit einer so intimen Berührung einhergeht.
Anale Spiele mit Zunge und Finger können nicht
zuletzt auch eine gute Vorbereitung für anale
Penetration sein, da sie den Schließmuskel entspannen.
Die gute Nachricht ist, daß man sich durch Rimming
nicht mit HIV infizieren kann! Aber mit Hepatitis und
einer ganzen Reihe von Darmparasiten kann man sich
leider doch infizieren. Durch Analspülungen vor
dem Rimming lassen sich die Infektionsrisiken etwas
einschränken. Zudem empfielt die AIDS-Hilfe: Wer
gerne arschleckt, sollte sich möglichst gegen
Hepatitis A und B impfen lassen. |
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Frage: Mein Freund und ich haben
im Bett schon so einiges ausprobiert. Jetzt will er
anal probieren. Ich habe ein bißchen Angst, da
er sehr gut bestückt ist. Können sie mir
etwas kleineres zum anfänglichen ausprobieren
empfehlen? Was ist da am besten?
Andrea
Antwort: Liebe Andrea, ganz recht: An Analsex
sollte man sich langsam herantasten. Um herauszufinden,
ob anale Spiele Euch überhaupt liegen, könntet
Ihr damit anfangen, daß Dein Freund sich einfach
mal verstärkt Deinem Hintern zuwendet, ihn knetet,
massiert und Deine Poritze streichelt. Wenn Du vorher
gebadet oder geduscht hast, sollte es kein Problem
mit der Hygiene geben. Dein Partner kann Deine Pobacken
auseinanderziehen und Dich lecken. Auf diese Weise
kannst Du - garantiert schmerzfrei - erfahren, wie
lustempfänglich Dein Analbereich ist. Ein weiterer
Schritt kann darin bestehen, daß Dein Freund
mit dem Finger (auf kurze, gefeilte Fingernägel
achten!) oder mit einem kleinen Analdildo in Dich eindringt.
Dabei Gleitgel verwenden und ganz langsam und vorsichtig
vorgehen. Nicht gegen den Widerstand des Schließmuskels
drücken, sondern immer warten, bis er sich von
selbst öffnet und ein Hineingleiten leicht geht.
Nehmt Euch Zeit und genießt erstmal eine Weile
verschiedene Varianten analer Spielereien ohne Euch
auf anales Eindringen mit dem Penis zu fixieren. Solltest
Du irgendwann Lust darauf bekommen, sein bestes Stück
anal zu spüren, ist wiederum sehr vorsichtiges
Eindringen angesagt. Viel Gleitgel nehmen, ein Kondom
(es gibt spezielle Analkondome!) verwenden und auf
eine entspannte Position achten (z.B. auf allen Vieren
knieend oder stehend über einen Tisch gebeugt).
Viel Spaß! |
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Frage: Ich mache gerne Analverkehr.
Ich will jetzt auch mal einen Einlauf probieren. Meine
Frage ist: Kann das gefährlich sein? Muß
man irgendwas beachten, damit nicht zuviel rauskommt
oder irgendwas anderes? Kann man sich verletzen, wenn
man zu tief geht?
Ich danke Ihnen für Ihren Rat.
Paul
Antwort: Hallo Paul. Für einen Einlauf
benutzt man am einfachsten einen sogenannten Irrigator
(ca. DM 20 in der Apotheke) oder eine Analdusche (DM
19,80 bei adultshop.de). In den Irrigator füllt
man 0,5-1 Liter körperwarmes Wasser. Der Irrigator
ist eine Plastikschüssel mit einem Gummischlauch
und einem Klistier am Ende. Die Analdusche funktioniert
prinzipiell ähnlich, dringt jedoch nicht ganz
so tief ein, hält bis zu 250 ml Flüssigkeit
und wird durch Zusammendrücken des Flüssigkeitskolben
verabreicht. Am besten Du experimentierst mit dem Einlauf
zunächst einmal allein im Bad. Setze Dich auf
die Toilette, führe das Klistier (gut eingefettet)
vorsichtig in den Anus und lasse das Wasser aus dem
Irrigator über den Schlauch einlaufen. Versuche,
den Einlauf etwa 5 bis 10 Minuten zu halten, bevor
Du Dich entleerst. Manche Leute mögen Einläufe,
weil sie sowohl das Druckgefühl des Wassers im
Darm als auch das nachfolgende Entleeren genießen.
Einige beziehen den Einlauf auch in ihr gemeinsames
Liebesspiel mit ein. Andere wiederum machen Einläufe
rein aus hygienischen oder medizinischen Gründen.
Dabei ist für Analsex aus rein hygienischen Gründen
überhaupt kein Einlauf notwendig. Im Gegenteil:
Nach einem Einlauf hinterläßt Du im Zweifelsfall
eher mal eine "Bremsspur", weil die Kotreste
im Enddarm verflüssigt sind. Probiere die Sache
einfach mal in Ruhe aus, übertreibe nichts und
höre auf, sobald Dir etwas weh tut. Wenn Du großen
Gefallen an Einläufen findest, und sie dann regelmäßig
machst, solltest Du dem Wasser einen Teelöffel
Kochsalz beifügen und Dich vielleicht mittels
einschlägiger Literatur (auch Internet) noch etwas
ausführlicher mit dieser Spielart vertraut machen.
Viel Spaß! |
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Frage: Ich habe eine Frage zum
Analsex. Ich stelle mir vor, daß es sehr intensiv
sein kann, und auch meine Frau würde vielleicht
mitmachen. Aber wie sieht es aus mit der Hygiene, schmerzt
es bei mir oder meiner Frau? Gibt es Vorsichtsmaßnahmen
zu beachten? Wir haben beide keine Ahnung davon und
brauchen einfach ein paar Tips und Anregungen dazu.
Danke!
Neugierig
Antwort: Analsex kann in der Tat sehr intensiv
sein und stellt eine interessante Variante im Liebesspiel
dar. Allerdings ist Analverkehr nicht jedermanns oder
jederfraus Sache. Die drei kritischen Punkte beim Analsex
sind typischerweise 1) Ekel und Scham wegen möglicher
Berührung mit Kot, 2) Angst vor Schmerzen und
Verletzungen und 3) Sorge, etwas "Unnormales"
oder "Perverses" zu tun. Wenn sich ein Paar
gut versteht, und beide Lust auf anales Liebesspiel
haben, tauchen diese Punkte jedoch als Probleme gar
nicht auf oder lassen sich durch Gespräche, Information
und etwas Übung relativ leicht überwinden.
Anale Penetration wird aufgrund der Enge der Darmöffnung
sowohl von der aktiven als auch von der passiven Seite
besonders intensiv empfunden. Man kann mit einem oder
mehreren Fingern, mit dem Penis, mit einem Analdildo
oder mit der Zunge eindringen, so daß es viele
Varianten beim Analsex gibt. Männer und Frauen
können dabei sowohl die aktive als auch die passive
Rolle einnehmen, je nach individueller Vorliebe. Bevor
Du und Deine Frau loslegen, ist es wichtig, daß
Ihr zunächst über Eure Erwartungen und Befürchtungen
sprecht und Euch langsam mit analem Liebesspiel vertraut
macht. Was Hygiene betrifft, so reicht normales Duschen
oder Baden, zudem ist vorheriger Stuhlgang wichtig,
da die empfangende Seite sich sonst auch nicht besonders
bereit fühlt. Da im Falle einer HIV-Infektion
des Mannes die Samenflüssigkeit HI-Viren in hoher
Konzentration enthält und beim Analsex immer winzige
Verletzungen im Darm entstehen, ist die Gefahr einer
HIV-Übertragung beim ungeschützten Analverkehr
sehr groß. Sofern Du nicht sicher bist, HIV-negativ
zu sein, solltet Ihr unbedingt spezielle Analkondome
verwenden (Vorsicht: normale Kondome sind für
Analsex nicht geeignet und können zerreißen).
Beim Eindringen ist es wichtig, sehr langsam und sanft
vorzugehen und genügend Gleitgel zu verwenden.
Auf keinen Fall mit Gewalt gegen den Widerstand des
Ringmuskels eindringen, da das eben sehr weh tut und
auch Verletzungen erzeugen kann. Wenn Ihr ein bißchen
anal herumspielt, und Deine Frau sich entspannt und
Lust auf Analsex hat, wird der Ringmuskel sich von
selbst öffnen, so daß Du leicht hineingleiten
kannst. Gut wäre es, zuerst mit einem oder zwei
Fingern einzudringen, damit sich Deine Frau langsam
an das Gefühl gewöhnen und Ihr Euch aufeinander
einstimmen könnt. Schaut Euch doch auch mal hier
im Fragen-Archiv um, denn zu Analsex gibt es mittlerweile
schon mehrere Beiträge. Viel Spaß! |
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Frage: Meine Frau und ich wollen
Analverkehr machen. Doch wir haben gelesen, daß
man vorher einen Einlauf machen sollte zum Reinigen
des Darmes. Wie wird so etwas gemacht? Und was muß
man beim Analverkehr beachten? Danke!
Neugierig
Antwort: Vor dem Analsex ist es nicht unbedingt
nötig, einen Einlauf zur Reinigung des Dickdarms
zu machen. Es ist jedoch in jedem Fall günstig,
nur dann Analverkehr zu versuchen, wenn die empfangende
Seite vorher Stuhlgang hatte und sich dementsprechend
befreit und wirklich empfangsbereit fühlt. Da
der Ringmuskel recht stark und außerdem sehr
empfindlich ist, sollte man beim Eindringen ganz besonders
langsam und sanft vorgehen. Wichtig ist die Verwendung
von viel Gleitgel. Sofern die Gefahr einer HIV-Infektion
besteht, unbedingt Kondome verwenden. Dabei ist zu
beachten, daß normale Kondome beim Analsex reißen
können und deswegen spezielle Analkondome verwendet
werden sollten. Wenn man mit dem erigierten Penis nur
leicht am Anus reibt oder ein wenig dagegen drückt,
wird sich der Muskel nach einer Weile von selbst entspannen.
Falls das nicht passiert, auf keinen Fall versuchen,
gegen den Widerstand vorzudringen, da das sehr weh
tut und auch zu Verletzungen führen kann. Um Euch
auf anales Liebesspiel einzustellen, ist es günstig,
nicht gleich mit analer Penetration anzufangen, sondern
Euch zunächst mit Streicheln, Massieren und Lecken
vorzutasten. Achtet darauf, daß ein Dildo, Finger
oder Penis nach analer Penetration unbedingt gründlich
gereinigt werden muß, bevor man ihn in die Scheide
einführt, da sonst Darmbakterien übertragen
werden. Wenn man Kondome und/oder Latexhandschuhe oder
Fingerlinge verwendet, kann man diese dementsprechend
schnell wechseln.
Im Zusammenhang mit Analsex taucht oft die Frage nach
der Hygiene auf. Im Prinzip ist es völlig ausreichend,
vorher zu duschen oder zu baden und eben Stuhlgang
zu haben. Sollte trotzdem mal ein bißchen Stuhl
am Finger oder am Penis hängen bleiben, ist das
eigentlich kein Drama, wenn man sich gut kennt und
entspannt miteinander umgehen kann. Bei Analverkehr
ohne Kondom ist im übrigen damit zu rechnen, daß
die Samenflüssigkeit ggf. zusammen mit etwas Stuhl
hinterher wieder herausläuft. Am besten, Ihr sprecht
vorher offen über Eure Gefühle und möglichen
Hemmschwellen, was Analsex betrifft, damit Ihr Euch
die Aktion später nicht durch unnötige Peinlichkeit
vermasselt.
Ein Einlauf kann eine mögliche Berührung
mit etwas Kot nicht 100%ig verhindern, wird von manchen
aber als zusätzlicher Hygiene-Faktor geschätzt.
Für einen Einlauf benutzt man am einfachsten einen
sogenannten Irrigator (ca. DM 20 in der Apotheke) oder
eine Analdusche (DM 19,80 bei adultshop.de). In den
Irrigator füllt man 0,5-1 Liter körperwarmes
Wasser (ggf. mit einem Teelöffel Kochsalz). Der
Irrigator ist eine Plastikschüssel mit einem Gummischlauch
und einem Klistier am Ende. Das eingefettete Klistierrohr
wird in die Darmöffnung eingeführt. Der Hahn
wird geöffnet und der Irrigatorbecher 50 cm hochgehoben.
Ist der Einlauf beendet, Klistierrohr mittels Hahn
schließen und den Einlauf ca. 5-10 Minuten halten.
Die Analdusche funktioniert prinzipiell ähnlich,
dringt jedoch nicht ganz so tief ein, hält bis
zu 250 ml Flüssigkeit und wird durch Zusammendrücken
des Flüssigkeitskolben verabreicht. Einen Einlauf
kann man sich ganz bequem allein auf der Toilette sitzend
verabreichen. Manche Paare beziehen den Einlauf aber
auch in ihr gemeinsames Liebesspiel ein. |
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